Grafiken mit GLE in der Shell erstellen
Mit der GLE – Graphics Layout Engine lassen sich Grafiken und Diagramme in verschiedenen Formaten wie z.B. png, eps oder jpeg erstellen. Das Programm wird auf der Kommandozeile aufgerufen und kommt ohne GUI aus. Die dabei übergebene Datei beinhaltet das zu verarbeitende GLE-Script. Wer schon einmal mit LaTeX gearbeitet hat, wird sich mit GLE schnell anfreunden.
Während es für Windows fertige GLE Binaries gibt, muss der Linuxnutzer zum Compiler greifen. Das ist aber in diesem Fall unproblematisch, da nur gcc, ghostscript und die Libraries für PNG, TIFF und JPEG benötigt werden; diese sind normalerweise auf einem Linuxsystem vorhanden. Einzig die zugehörigen devel-Pakete muss man ggf. über den Paketmanager nachinstallieren.
Installiert man GLE in sein home Verzeichnis, benötigt man für make install nicht einmal root Rechte. Eine genau Anleitung zum Kompiliervorgang findet sich hier. Die GLE Website bietet auch umfangreiche Dokumentation und eine Seite mit Beispielen, so dass die Einarbeitung in die Scriptsprache leicht fällt.
Wer sich also bisher mit Excel o.ä. abmüht, um z.B. seine Messdaten, Diagramme oder mathematischen Fuktionen grafisch darzustellen, sollte sich GLE unbedingt näher ansehen.
